Vom Traum zur (blanken) Realität:

Hier wird etwas über die Entstehungsgeschichte stehen. Vom Traum, in die Realität.

Guten Tag, herzlich willkommener Gast.

Warnung:

Folgendes ist mein erster Blog und mein erstes Mobilheim.

Machen Sie es sich bequem, genießen Sie eine Knabberei und holen Sie sich noch schnell ein Getränk Ihrer Wahl. Ich warte

Stunden später: 😉

Ich träumte seit Kindertagen vom Leben in einer Gartenlaube. Kein Scherz. Unser damaliger Kinderspielplatz aus den Jahren 1970/71/72 hat sich von den regulären Plätzen doch stark unterschieden. Er bestand nämlich aus einer verlassenen Schrebergartensiedlung. Nach dem Krieg war der Senat froh, wenn Menschen ein Dach über dem Kopf hatten und so ist diese wilde Siedlung entstanden. Es gab keine Holzlauben mehr. Jeder Parzellenbesitzer hat sich sein Baumaterial über die Jahre besorgt und auf Teufel komm raus die wildesten Häuschen gebaut. Da wurde Pappe auf Stein gebohrt und wenn der 5. Sack Zement alle war wurde im Notfall ein Brett drüber genagelt. Der Senat duldete diese Wohnform mit einer Beschränkung, nämlich, nur lebenslanges Bleiberecht. Die nachträglich geschlossenen Verträge vereinbarten eine 99-jährige Pacht ohne Übertragungsrechte.

Anfang der 70er baute der Senat dann eine Beton-Hochburg mit feinsten Neubauwohnungen und weil er natürlich in Zeiten des Wirtschaftsaufschwungs gierig wardenn kurze Zeit später wurde das Areal mit Flachindustrie bebautbekam jeder Parzellenbewohner ein Schreiben mit der freudigen Botschaft, dass alle Parzelleninhaber in diese Affenfelsen auf Senatskosten incl. Bonuszahlung umziehen können. So schnell hat man noch nicht die Spaten fliegen sehen. Kaum das Schreiben in der Hand, setzten fast alle diese Aufforderung in die Tat um ohne sich ein zweites Mal bitten zu lassen. Es war einfach zu verlockend, das zusammengeschusterte, feuchte Badezimmer im dritten Anbau, den Kohleofen und die zugigen Fenster gegen ein gefliestes Bad mit zentraler Warmwasserversorgung und Badewanne, eine Zentralheizung, eine Einbauküche und Iso-Fenster einzutauschen.

Quasi über Nacht haben die Parzellenbewohner ihre Bleibe verlassen und sind mit Pauken und Trompeten ausgezogen. Fast allen, wirklich fast allen Besitz haben sie stehen und liegen lassen. Voll eingerichtete Häuser mit sämtlichen Gartengeräten blieben zurück.

So entstand unser Kinderspielplatz, der mir fast drei unvergessliche Jahre beschert hat.

Und die Erinnerung an damals ist immer noch frisch. Oft schlief ich mit meinen 7/8/9 Jahren ein und träumte davon in so einer Parzelle zu leben.

Meine Nr.11 stand am 27.09.2017 ein Jahr auf meiner Parzelle. Ich beginne diesen Blog, indem ich aus den letzten 12 Monaten schreibe und hoffe, bis in die Gegenwart aufholen zu können.

Und nun, 46 Jahre später, wünsche ich Ihnen und Euch viel Spaß bei der Verfolgung meines Traums.

Ihre/Eure,

Christiane

 

 

 

5 Kommentare zu „Vom Traum zur (blanken) Realität:

  1. Hallo, habe die Berichte gelesen und fand sie informativ .
    Wir haben uns auch ein gebrauchtes gekauft und können daher vieles bestätigen , weil auch so erlebt…
    Bin auf weitere Fortsetzungen gespannt 🙂

    Gefällt 1 Person

  2. Haha, von wegen, die Neugier hat gesiegt – in einem Rutsch. Gottseidank hast du nicht weitergeschrieben, dann kann ich ja jetzt endlich ins Bett gehen.
    Aber wie gings weiter? Ist sie doch noch zusammengefallen, die Nr. 11? Hoffentlich nicht.
    Liebe Grüße von der
    müde Mito
    P.S. Später mehr dazu

    Gefällt 1 Person

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